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Meine Learnings auf dem Weg zum Traumberuf

Meine Learnings auf dem Weg zum Traumberuf

Oder

Wie ein Persönlichkeitsprofil mein Leben verändert hat

 

Ich habe heute eine persönliche Geschichte mitgebracht. Mit dieser Geschichte möchte ich dir zeigen, wieviel sich auf dem Weg der Berufsfindung ändern kann, dass das etwas Gutes ist und wie sich durch das immer wieder erwähnte „ins Tun kommen“ Möglichkeiten auftun.

Außerdem habe ich all meine Erkenntnisse, die ich auf meinem Weg gesammelt habe, für dich zusammengefasst. Erkenntnisse, die dir auf deinem Weg helfen werden, deinen Traumberuf zu finden.

 

 

Mein (Um)Weg

Wie du ja vielleicht schon weißt, war ich nicht immer schon Life Coach. Nein, ich habe nach meinem Abitur, nach vielen guten Ideen, die ich alle verworfen habe (weil: da kannst du kein Geld verdienen, was sollst du denn mit der Ausbildung arbeiten, etc.) Wirtschaftsinformatik studiert.

Warum ich mich dafür entschieden habe, kann ich dir aus heutiger Sicht tatsächlich nicht einmal mehr sagen. Ich glaube, es erschien mir sinnvoll und ich mochte Mathematik - also hab ich es einfach gemacht. Schon während dem Studium und schnell danach, in meinem ersten Job habe ich gemerkt, dass das nicht das ist, was mich glücklich macht. Allerdings war das Team und mein damaliger Chef super, ich habe mich wohlgefühlt und außerdem gut verdient. Da geht man doch nicht einfach weg, gell?

Obwohl ich immer wieder neue Projekte angeboten bekommen habe und auch die Abteilung gewechselt habe ins Controlling, bin ich nicht glücklicher geworden. Im Gegenteil.

 

Und der Frust wächst

Wie bei allen, die monatelang, oder jahrelang, nicht wissen, wohin die Reise geht, was man stattdessen tun will und was einen beruflich glücklich machen würde wurde mein Frust immer größer. All das Nicht-Wissen ließ mein Selbstbewusstsein schrumpfen und ich wusste tatsächlich irgendwann nicht mehr, was ich eigentlich will, was mir gut tun würde, was mich interessiert… Du kennst das vielleicht.
Ich ließ es soweit kommen, dass sich auch mein Körper mit Stresssymptomen und diversen Krankheiten gemeldet hat - konnte aber noch immer nichts verändern. Verrückt irgendwie, aber wahr.

 

Ich wusste einfach nicht, wie.

Wo sollte ich anfangen?

Ich konnte ja nicht einmal die kleinste Frage beantworten, was meine Wünsche und Vorstellungen oder Interessen anging.

 

Dann kam die Veränderung

Ich habe scheinbar ein ziemliches Durchhaltevermögen, denn 10 Jahre später war es erst soweit, dass eine Veränderung möglich war.

Nach all dem Frust, dem Nicht-Wissen war irgendwann wieder einmal die Idee, die Abteilung zu wechseln. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt durch meine Projekte Interesse am Bereich der Personalentwicklung und so war der Plan schnell gefasst - da werde ich mich bewerben.

Doch dann kam alles anders: Ich wurde schwanger.

Diese neue Stelle habe ich nicht angetreten und bin in Elternzeit verschwunden.

Was großartig war - denn ich musste mich nicht mehr mit meinem Frust und Unwohlsein auseinandersetzen. War ja nicht notwendig mit kleinem Baby im Arm.

Also genoss ich zunächst einmal das Zuhause sein mit Kind und habe keinen Gedanken an meine berufliche Zukunft verschwendet.

In dieser Zeit fiel dann auch die Entscheidung, nach Wien zu ziehen. Mit dieser Veränderung ist mir eine Last von den Schultern gefallen, die ich dir gar nicht beschreiben kann. Denn ich wusste, in Wien werde ich nicht mehr für meine alte Firma arbeiten können. Hach… das tat richtig gut.

 

Schritte werden möglich

Und mit dieser Frage der räumlichen Veränderung ist der Prozess meiner Berufsfindung dann so richtig los gegangen. Noch in Deutschland habe ich mich mit verschiedensten Berufsideen, auch aus meiner Kindheit, auseinander gesetzt.

Wollte ich vielleicht doch noch Lehrerin werden? Ich kannte eine Lehrerin, bei der ich mal einen Tag hospitieren durfte, um mir ein Bild zu machen.

Wollte ich etwas machen, was mit Mama-sein oder Babys zu tun hat? Oh, hier hatte ich viele Ideen… Z.B. einen Onlineshop für gebrauchte Kleidung und Spielsachen.

Sollte meine Kreativität meinen zukünftigen Beruf ausmachen? Also etwas verkaufen, was ich selbst hergestellt habe?

 

Wie du siehst, kam hier, nach einer längeren Pause, ein spannender Prozess in Gang.

Rückblickend kann ich sagen, dass die Ruhe, der fehlende Stress im Job und der wegfallende Druck, wieder in die Firma „zu müssen“ all diese Gedanken erst möglich gemacht haben.

 

Also habe ich die verschiedensten Ideen gedanklich ausprobiert. Ich habe gerechnet, wie mein Einkommen aussieht. Ich habe mir über verschiedene Interviews, z.B. bei whatchadoo.com angeschaut, wie der Alltag in diesem Beruf aussieht. Jede Idee wurde bis ins kleinste Detail durchdacht.

Doch ich gestehe, es war mir alles irgendwie nicht sicher genug.

Ich habe mich viel mit mir auseinander gesetzt. Was war mir wichtig? Mit wem und wie wollte ich arbeiten? Was möchte/sollte ich verdienen? Was kann ich gut und kann es wie einbringen?

 

Den Job der Lehrerin habe ich schweren Herzens nicht gewagt, da eine Ausbildung in Österreich in Deutschland nicht unbedingt anerkannt wird. Und ich weiß ja nicht, ob ich auf ewig in Wien leben werde… Ich denke, wäre ich in Deutschland geblieben, wäre das vermutlich meine Wahl geworden.

 

Und immer wieder kam ich auf das Bekannte zurück - Personalentwicklung - vielleicht ist das was? Also ein Job, den ich in verschiedenen Unternehmen ausführen konnte, der genug Abwechslung mit sich gebracht hätte und mit dem ich Menschen hätte helfen und sie unterstützen könnte.

 

Die Wahl schien klar

So fiel meine Wahl zunächst auf Personalentwicklung.

Mein Mann hat mir dann ein Persönlichkeitsprofil geschenkt. Er hatte dies in seiner Firma gemacht und schon oft begeistert davon erzählt, welche positiven Auswirkungen das Wissen auf ihn und auch auf die Führung seiner Mitarbeiter hat. Ich war von Anfang an neugierig.

Die Idee hinter seinem Geschenk: Mach dieses Profil, denn Personalentwickler tun dies mit den Mitarbeitern auch. So kannst du ein wenig in den Beruf „hinein schnuppern“ und sehen, ob das was für dich wäre.

 

Gesagt getan. Ich habe einen Fragebogen ausgefüllt und einen Termin ausgemacht mit einem Coach, um das Ergebnis zu besprechen.

 

Und dann kam alles anders als gedacht

Diese Erfahrung, 90 Minuten mit einem Coach, haben mein Leben total verändert. Was sie mir in diesem Gespräch über mich gesagt hat, über meine Persönlichkeit, welche Zusammenhänge es gibt, warum ich in meinen alten Jobs so unglücklich war, welche Bedürfnisse nicht gedeckt sind, um die ich mich kümmern sollte, was mich motivieren würde… All das Wissen war mind-blowing. Ich habe so viel über mich erfahren und diese 90 Minuten waren dermaßen hilfreich für mich!

Ich weiß noch, wir haben am Ende des Coachings über meine beruflichen Vorstellungen gesprochen, die schlussendlich auch alle gut zu mir gepasst hätten.

 

Doch meine Entscheidung ist sofort danach gefallen: Ich werde Life Coach.

 

Wie genial ist es, Menschen auf diese Art helfen zu können, ihnen den Zugang zu sich selbst ermöglichen zu können, die eigenen Lösungen in sich zu erkennen. Ich habe sofort Feuer gefangen. Dieses Feuer ist mir bis heute geblieben.

Ich habe recherchiert, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und mich sofort angemeldet.

Die Selbständigkeit und ein Arbeiten dieser Art wäre mir NIE in den Sinn gekommen. Ich habe es einfach gemacht. Ich habe mich den Herausforderungen gestellt, weil ich wusste, dass es genau das Richtige für mich ist.

 

Es war das Ergebnis vieler kleiner Puzzleteile. Eines hat zum anderen geführt und mit dem Moment, in dem ich in Bewegung gekommen bin mit meinen ersten Ideen in Deutschland - hat sich alles verändert.

 

Meine Learnings für dich

Was kannst du aber jetzt aus meiner Geschichte mitnehmen? Wie könnte es dir auf deinem Weg helfen? Ich habe dir meine Learnings aus meinem Prozess noch einmal zusammengefasst:

Learnings:

  1. Mit Stress und Druck geht nichts - erst zur Ruhe kommen und bei dir ankommen
  2. Ideen gedanklich ausprobieren - egal wie verrückt sie sind und auch, wenn du noch nicht weißt, ob sie überhaupt zu dir passen
  3. Sich mit sich selbst auseinandersetzen - lerne dich neu kennen, sei neugierig, wer du geworden bist
  4. Es ist ein Prozess - eine Reise und keiner weiß, wie lange sie dauert. Aber wenn du Schritt für Schritt weiter gehst, wirst du ankommen. Versprochen.
  5. Ideen dürfen sich ändern. Keine Idee ist in Stein gemeißelt. Oh Mann, wie oft habe ich auf dem Weg gedacht, ja, das könnte es sein. Doch meine Reise war da noch nicht zu Ende.
  6. Ins Tun kommen öffnet Möglichkeiten und Gelegenheiten, an die du nie gedacht hättest.
  7. Vertraue - wenn es die passende Idee ist, wirst du es wissen. Du wirst Lust haben, den Weg zu gehen.

 

Worte zum Schluss

Mit meiner Geschichte möchte ich dir Mut machen.

Es lohnt sich, die Zeit auszuhalten, in der man nicht weiß, was werden wird. Mit all dem Frust, der Leere und Verzweiflung, die das mit sich bringt.

Es lohnt sich, alle Ideen (egal wie verrückt sie zu sein scheinen) gedanklich, oder in Form eines Praktikums, auszuprobieren.

Es lohnt sich, sich selbst kennenzulernen und sich die Zeit zu nehmen, herauszufinden, was man wirklich will, kann und was einem wichtig ist.

Es lohnt sich, ins Tun zu kommen. Denn du in Bewegung kommst, bewegt sich etwas - wie bei einem Mobile.

Ich wünsche dir auf deiner Reise viel Freude, spannende Erkenntnisse, tolle Entdeckungen, innere Kraft und das Vertrauen, dass auch du ankommen wirst.

 


Du wünschst dir Unterstützung auf deinem Weg?

Wenn du wissen möchtest, welche Voraussetzungen du brauchst, damit du dich auf den Weg zu deinem Traumberuf machen kannst, dann empfehle ich dir, die Traumjob-Checkliste hier herunterzuladen. Diese Voraussetzungen werden es dir ermöglichen, den Beruf, der wirklich zu dir passt, schneller zu finden.
Es lohnt sich also, dir diese Traumjob-Checkliste gleich jetzt zu schnappen.
Dann bist du bereit für deine nächsten Schritte! 


 

Alles Liebe,

Deine Katja

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